Auf meinen nächtlichen Spaziergängen mit dem Hund treffe ich nicht selten in den Berliner Straßen auf Füchse. Unwirklich. Sie starren mich an, bewegungslos, und ehe ich mich versehe, sind sie hinter dem nächsten Zaun verschwunden. Als wären sie nie da gewesen. Die Straße wie leergefegt. Nur matt erhellen die Straßenlaternen den Weg und alles wirkt auf einmal gespenstisch, geisterhaft. Ich sehe und sehe doch nicht. Schatten formen sich zu Personen, verschwinden, bewegen sich, und doch scheint alles stillzustehen. Eine Welt ist geboren, die dominiert ist von Dunkelheit und Unsichtbares sichtbar macht.

Doppelbelichtung bei Nacht mit der NikonF3


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