
In den letzten Wochen ist es auf dem Blog sehr ruhig geworden. Aus ganz verschiedenen Gründen. Und ich muss zugeben, es hat unglaublich gut getan den Bildschirm für eine bestimmte Zeit gänzlich unbeachtet zu lassen. Die wunderbare Neuigkeit im nächsten Jahr Familienzuwachs zu bekommen und über viele Dinge nach- und umzudenken waren einfach vorrangig gewesen. Ich genieße so sehr das Wenige, das ich habe, einfach zu sein und Ruhe zu haben. Jetzt aber, nach dieser kleinen Sommerpause, heißt es wieder mit neuem Elan die Arbeit fortzusetzen und sie an all die kommenden Veränderungen anzupassen. Und trotz meiner spürbaren ersten Anlaufschwierigkeit mich wieder auf die Bloggerei einzustellen und die Zeit trotz sonnigem Spätsommer vor dem Computer verbringen zu müssen, freue ich mich darauf. Vorallem aber darauf, mich wieder auf die Fotografie zu konzentrieren. Die 35mm Farbfilme liegen noch immer auf dem Balkon und warten auf den experimentellen Einsatz, die Polaroidfilme sind verknipst und es heißt, Nachschub zu besorgen, die Dunkelkammer wurde in den Keller geräumt und bleibt vorerst unbenutzt – das Baby soll ja kein Chemiebad nehmen – und eigentlich müsste die alte Nikon zur Reparatur, was ich schon seit Monaten vor mir her schiebe … auch wartet der wunderbare alte Schwedenwürfel und die Leica III auf eine kleine Unternehmung. Der erste Schritt ist erstmal aus der Ruhephase auszutreten und mit einer Sache zu beginnen. Alles Weitere kommt danach.

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