
Endlich ist er da, der Frühling, und schon ist mir, als hätte ich den Abschied vom Winter verpasst und wandle zeitlos durch Tag und Nacht. Als gäbe es keinen Frühling, keinen Sommer, keinen Herbst, noch einen Winter. Als gäbe es keine Nacht, keinen Tag. Nur das Jetzt, das Hier. Was gestern war, war gestern, was morgen sein wird, passiert morgen und jetzt, wo ich schreibe, jetzt, wo unser 7-Wochen alter Sohn langsam neben mir mit glucksenden Geräuschen aufwacht und beginnt nach der Brust zu suchen, existiert nur das. Mehr nicht. Ich weiß nicht wie das Wetter ist, obwohl ich durch die Fenster nach draußen blicken kann, ich weiß nicht wie lange ich noch Zeit habe zu Schreiben und ich denke nicht darüber nach ob es gut oder schlecht ist so wenig Zeit für mich und die Projekte zu haben. Es ist einfach so und wenn ich doch darüber nachdenke, macht es mich glücklich, dass es so ist.

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