
Es ist wieder Zeit für Experimente!
Der Frühling ist da, die Sonne scheint und ich widme mich düsteren Schwarzweißnegativen, die zwischen 2012 und 2016 entstanden sind… hm. Eigentlich hatte ich in den letzten Wochen mehr und mehr die Farben lieben gelernt und war mir sicher, dass ich weiter in die Richtung gehen werde und jetzt, schwups, sitze ich erneut vor den alten Schinken mit dem Gefühl, dass da noch irgendwas gemacht werden muss. Es zieht mich förmlich zu ihnen, in der Hand eine Schere, eine Nadel, ein Feuerzeug oder andere gefährliche Utensilien, die den Negativen auf den Leib rücken. Kratzen! Brennen! Schneiden! Verändern! Letztes Jahr hatte ich ja schon mal diese Zerstörungsfreude, kam aber leider wieder davon ab (z.B. The Scar und Ein Experiment).
Hier ein Scan eines gerade bearbeiteten Filmnegativs. Der Begriff „Stammzellen“ kam mir, als ich die Fotografie vor mir sah und er ließ mich nicht mehr los. Ich denke, ich werde ihn für das gesamte Projekt verwenden.
Somit stecke ich gerade inmitten eines Arbeitsprozesses und bin endlich wieder dem Experimentieren verfallen. Eine vage Idee im Kopf habe ich schon für eine Serie, aber wie sie sich entwickelt, wird sich zeigen. Jetzt wartet erstmal das nächste Negativ auf mich…
Info: Hier die abgeschlossene Serie


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