
Eine Fotografie kann Faszination ausstrahlen oder aber von Faszination inspiriert werden. Heute stieß ich zufällig auf das Foto, das ich 2004 mit der Canon EOS 300 und dem 55-200mm Objektiv festhielt. In diesem Bild hat mich die Ruhe der Bolivianerin beeindruckt, mit der sie Schritt für Schritt, in ihrem ganz eigenem Tempo, den Hügel hinauf schritt.
Da die damals entwickelten Foto-CDs doch einiges während der Reise und in all den Jahren mitmachen mussten, kann der Computer sie nicht mehr lesen. Was bleibt, sind die ausgedruckten Werke, die ich einscannen muss. Weiteres Problem: die damalige Entwicklung in Peru hat so manches Haar und Kratzer auf dem Bild hinterlassen und die Negativentwicklung ließ stark zu wünschen übrig, die sich auf neu entwickelten Fotos verewigen werden. Ein großer Nachteil der analogen Fotografie, von dem Labor abhängig zu sein, und erneut wünsche ich mir, selbst zu entwickeln, da ich bis jetzt immer noch stärker von der analogen Fotografie fasziniert bin. Vielleicht auch, da die Welt digital zu werden scheint. Allerdings ist die neue Technik um ein ganzes Stück angenehmer und leichter zu handhaben, doch mein Gefühl bleibt, zu schnell auf den Auslöser zu drücken. Auch gefallen mir die weicheren Ränder und die gewisse Unschärfe mit Film. Ich bin gespannt, was die Welta Welti und die Panasonic zum Thema Faszination zu erzählen haben. Der letzte Artikel „Mädchen“ wurde mit der Panasonic festgehalten. Somit wäre als nächstes die Welta an der Reihe … doch die braucht ihre eigene Zeit.


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