Es ist soweit. Rotes Licht statt Sonnenstrahlen. In der Nase klebt ein fein säuerlicher Geruch, der mich ab und an auf den Balkon jagt. Frische Luft. Genossen habe ich die erste und beginnende Reise „back to the roots“ trotzdem in vollen Zügen und vergaß die Zeit komplett.
Einige Wochen ist es inzwischen her, als ich nach langer Zeit wieder den ersten Schritt in die Dunkelkammer wagte.
Nach nur wenigen Entwicklungen siegte meine Neugier und ich begann mit den Belichtungszeiten zu spielen, den Kontrast mit dem Mischkopf zu verringern/verstärken und den Ausschnitt zu verändern. Was für eine gigantische Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten es gibt! Besonders interessant auch das Neigen des Gerätekopfes … Das Schönste jedoch war, die Bilder, die eigenen Entwicklungen, in den Händen zu halten.
Welch handwerkliche Magie, die viel Zeit, Ruhe und Geduld an der Arbeit im dunklen Kämmerchen benötigt. Hier ein kleiner Ausschnitt der letzten Entwicklungen.











Film: Ilford Delta 400, Ilford HP5 Plus ISO 400, efke R100 ISO 100
Kamera: Welta Welti, Hasselblad 500 C/M
Negativentwicklung: Caffenol C-M und C-H (Jodsalz statt Kaliumbromid)
Zu Caffenol: Schnelle Übersicht und mehr
Positiventwicklung: ADOLUX, ADOX
Papier: Formaspeed Variant (super für Neustarter), Ilford: Multigrade IV 44M
Vergrößerer: Durst M605 Color

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