

Egal wie oft ich durch Berlin schlendere, in Hinterhöfe spähe, nach Ausschnitten suche, die mir ins Auge stechen, die Zeit beim Gallery Weekend genoss (hier entstanden die beiden Aufnahmen), das dortige Treiben, die auffallend gut gelaunten Kunstinteressierten und Künstler … Trotz allem vermisse ich immer wieder eine Sache …

Vielleicht, weil ich – verglichen mit meinem jetzigen Wohnort Berlin – umgeben von Wiesen und Wäldern aufgewachsen bin, wo sich Fuchs und Has‘ gute Nacht sagen … obwohl, in Berlin bin ich auch schon das eine oder andere Mal über Füchse und Hasen gestolpert …
Betrachte ich jetzt das Waldbild, macht es mich traurig. Verrückt. Irgendwie. Ich sehe mich alleine durch den Wald laufen, einsam, barfuß, wie ein Schattenwesen. Es sind nachdenkliche Tage, durch die ich gerade wandere und ich hoffe, diese Emotionen einfangen und künstlerisch ausleben zu können. Mit einer Intensität, nach der ich immer noch auf der Suche bin …
Danke für’s Zuhören.


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