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Doppelbelichtung mit der Minolta … verzogen, unpassend, fehlerhaft

Die liebe, schöne, alte Minolta SRT101… Vor kurzer Zeit ausgeliehen, gleich ausprobiert, verliebt und jetzt die ersten Versuche mit Doppelbelichtungen hinter mir. Derbe Enttäuschung … hatte schon von der Problematik gehört, dass die Bilder im besten Falle „beinahe“ übereinander liegen. Nach der Negativentwicklung in der Dunkelkammer mit Caffenol hätte ich mir schon denken können, dass das nichts werden kann. Die Spule ruckte, sperrte sich, blind wurschtelte ich an dem ellenlangen Negativstreifen herum, der sich ständig zurückdrehte und mir das Weiterdrehen der Spule erschwerte, ehe ich nach x-Versuchen endlich das Ende der Filmrolle spürte. Zugegeben, mein Tank ist auch schon beinahe am auseinander fallen und die Spule löst sich ab und an gerne etwas … Bei einigen Bildern sind jetzt wunderschöne helle Streifen zu sehen. Ich kann mir bildlich vorstellen, wie die Negative brutal zusammengepresst wurden und zwanzig Minuten in Kaffee und Chemie baden mussten, ehe sie wieder ihre Freiheit erblickten.

Immerhin, der erste Versuch mit der Minolta liegt hinter mir. Puh. Ich denke, für Doppelbelichtungen greife ich doch erstmal zur Hasselblad zurück …


18 Antworten

  1. Avatar von tanjaernst
    tanjaernst

    Liebe Annette, ich finde die Bilder auch sehr spannend! … habe schon oft selbst erlebt, daß aus Unfällen ganz neue Ansätze wachsen… manchmal ists bei mir ganz gut, wenn der Kopf die Kontrolle mal abgeben darf… lg t

    1. Avatar von annenieannenou
      annenieannenou

      Danke für deine Rückmeldung, Tanja! Ja, die liebe Kontrolle. Es tut wirklich gut, sie mal voll und ganz abzugeben und Unfälle als Inspiration anzusehen. Daher liebe ich auch das Experimentieren so sehr … einfach tun. Das hat etwas ungemein befreiendes.
      LG, Anette

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