
Was?! Es ist wirklich schon beinahe ein Monat vergangen ohne einen Artikel? Normalerweise verläuft die tägliche kreative Arbeit parallel zum Blog, auch aus dem Grund, da ich durch die Artikel meine Fotos neu reflektieren kann, einen Überblick bekomme und einen gewissen Entwicklungsprozess wiederfinde. Der Blog ordnet in gewisser Weise meine Ideen und hilft mir, diese schrittweise zu vertiefen. Ein sich ständig veränderndes Portfolio, ein Schaffensprozess, der nie endet.
Aktuell sortiere ich unter anderem einen Teil meiner Negative und scannte dafür tagelang, löschte einige wieder, suchte neu, überlegte, wägte ab, ordnete, fügte Serien zusammen. Im Hinterkopf ein Projekt, über das ich in meinem letzten Beitrag Anfang Januar Fotografien veröffentlichte: All things must pass. Berlin ist dafür ein Paradies an Motiven, auch wenn man ab und an doch auch mal genauer hinschauen muss, um sie zu finden. Leider macht einen der eigene Wohnort auch für gewisse Motive blind, die man zu oft vor Gesicht bekommt …
Da ich zusätzlich zum Aussortieren und Drucken meiner Fotografien krank im Bett lag, schaffe ich es erst jetzt, endlich wieder hallo zu sagen. Es ist Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und dem Fieber Lebewohl zu sagen. Es ist Zeit, für neue Fotoimpressionen und aktuelle Projekte weiter zu vertiefen. Es ist Zeit, die eigene Arbeit zu reflektieren und gezielt auszuwählen. Es ist Zeit, für das Jahr 2014, das hoffentlich viele schöne Überraschungen zu bieten hat.


fotografien © anette siegelwachs
Doppelbelichtung mit der Hasselblad 500 c/m


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