An manchen Tagen gibt es nichts zu berichten und trotz unermüdlicher Aktivität zeigen sich keine Ergebnisse, gerade, wenn diese nicht nur für die eigenen Augen bestimmt sind. Daher die Blogpause, die eigentlich keine war/ist.
In den letzten zwei Wochen begann ich mit ersten Fotoemulsion-Experimenten, die mich aber eher übellaunig stimmten und mehr Zeit benötigen, um das herauszuholen, was mir vorschwebt. Bis die Emulsion in der richtigen Konsistenz ist, dauert es, umso schneller muss das Auftragen gehen, damit diese sich nicht wieder abkühlt und Wackelpuddingstücke auf dem Papier kleben. Das Ergebnis sieht dementsprechend unappetitlich aus. Aber gut, eigentlich ist das mit ausreichender Geduld kein Problem. Unzufrieden war ich mit den Pinselstrichen. Hier heißt es noch etliche Tonnen an Erfahrungen sammeln und verschiedene Auftragsutensilien ausprobieren.
So widmete ich mich einer noch auf mich wartenden Projektbeschreibung und schloss die dazugehörige Serie für einen Fotowettbewerb ab, legte die alte Boxkamera auseinander, entfernte die unzuverlässig arbeitende Verschlussmechanik, um sie als individuelle 6×9 Lochkamera wieder zusammenzulegen (wartet noch auf den harten Praxiseinsatz und die anschließende Korrektur) und konnte neue Klarheit im Projekt Malerei & Fotografie mit paintstories schaffen.
Gestern fand ich dann endlich Zeit den noch nicht entwickelten HP5 Kleinbildfilm mit ID-11 zu pushen inkl. der angepassten Temperaturzeit. Wenn ich die Aufnahmen jetzt sehe, möchte ich glatt Berlin hinter mir lassen und wieder in der Seenlandschaft von Südbayern landen. Das letzte Foto entstand in der Nähe von Berlin im Spreewald, den ich jedem nur wärmstens empfehlen kann.





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