Vor einigen Tagen zog ich ein Polaroid aus der Kamera, das mir von der Stimmung her gut gefiel, ich mich aber nicht richtig mit dem Bild anfreunden konnte. Wenn etwas fehlt, wenn man etwas verpasst hat ins Bild einzubringen, oder das Foto einen aus irgendeinem Grund unbefriedigt zurücklässt und man es doch nicht zur Seite legen kann, heißt es, weiter mit ihm zu arbeiten. Es zu verändern. Am liebsten ändere ich so wenig wie möglich, aus ganz persönlichen Gründen, doch manchmal braucht es eben doch ein wenig mehr, um endlich einen Punkt hinter das Bild zu setzen und zufrieden mit einem neuen zu beginnen. Und das ist auch vollkommen in Ordnung so, nur kriege ich das noch nicht so ganz in meinen Kopf rein …



© anette siegelwachs

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