Aus dem 24er Farbfilm, der in der Spülmaschine landete (langer Waschgang), sind genau zwei Aufnahmen etwas geworden und davon auch nur Bildausschnitte. Der Rest bleibt ein undefinierbarer Farbensalat, der zwar nett anzuschauen ist, mehr aber auch nicht. Vielleicht hätte es geholfen, wenn ich den Film anstatt der normalen Filmentwicklung hätte crossen lassen, jedoch gefallen mir die Bonbonfarben nicht, die dadurch entstehen. Vielleicht hätte es auch geholfen, wenn der Film nur kurz in die Spülmaschine gelegt worden wäre oder …

Schade ist es sicherlich, dass ich den Großteil der Motive nicht mehr erkennen kann, da das ein oder andere bestimmt interessant geworden wäre, aber so vergnüge ich mich eben mit der Erfahrung und den beiden Bildausschnitten.
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Da es mich bei einem der Bilder mehr gereizt hat, mich von den Farben zu lösen und das Motiv neu wirken zu lassen, entschied ich mich hier für die Schwarzweißvariante.

Interessant können die entstehenden Effekte sicherlich werden und so manches Motiv „aufpäppeln“ bzw. vollkommen neu wirken lassen. Doch für mich gilt hier dann eindeutig die Faustregel, weniger ist mehr. Je mehr Bildfehler, desto schlichter und ruhiger sollte das Motiv sein.

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