


Ich habe das Gefühl, dass ich dem Projekttitel sehr nah bin. Träumen inspiriert mich die Unschärfe bewusst in die Fotografien einzubauen und mit ihr zu spielen. Das Projekt fühlt sich fassbarer an. Interessanterweise erkenne ich Parallelen zu bisherigen Arbeiten, in denen ich begann mich mit den Stichworten wie Erinnerung, Zeitlosigkeit oder Vergänglichkeit auseinanderzusetzen. All diese Bereiche tauchen auch in diesem Projekt wieder auf. Einziger Unterschied ist die Perspektive. Bisher dominierte eine gewisse Dramatik und Melancholie in meinen Fotografien. Seit einiger Zeit bemerke ich jedoch mein wachsendes Interesse für die Leichtigkeit, für zarte Farben, schlicht und einfach für „mehr Licht ins Dunkle zu bringen“. Wer weiß, vielleicht wird die Fotoserie am Ende in Farbe sein, vielleicht auch nicht. Doch über eines bin ich mir sicher, so manche bisherigen Gedanken werden hier endlich ihr Zuhause finden.

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