
Jetzt ist es also soweit. Die letzten Blätter sind beinahe gefallen, die Farben des Herbstes langsam verblichen und die wenigen Gelb- und Rottöne wandeln sich in ein matschiges Braun. Der Nebel zieht über die Felder und bedeckt den Boden mit unzähligen kleinen Tautropfen, die vor einigen Tagen wie eine dünne Schneeschicht über den Wiesen lag. Immer wieder habe ich das Gefühl spät in der Nacht schlafen zu gehen, da die Dunkelheit so früh hereinbricht. Mit einer Tasse Tee, einem guten Buch und dem schlafenden Sohn im Arm liege ich oft noch eine Weile da, genieße die Ruhe, ehe ich die Augen schließe.
Es sind die ganz besonderen Ruhemomente am Tag, wie die ersten Morgenstunden, wenn ich Tag für Tag mit Hund und Baby durch die langsam erwachende Stadt laufe, hinaus in das offene Feld und die Straßen hinter mir lasse. Zugegeben, trotz dieser Möglichkeit versiegt die Sehnsucht nach mehr Natur, Wärme und weniger Asphalt nicht. Aber was nicht ist, kann immer noch werden…



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