Während der Wind durch meine Haare streicht, denke ich an das Meer. Die Weite. Und immer wieder kommt mir der Gedanke fortzugehen, einfach so. Alles hinter mir zu lassen.
In der Ferne höre ich Kindergeschrei und sofort assoziiere ich Schwimmbadmomente mit ihnen. Spiel, Lautstärke, Rutschen, Toben und Springen. Wasserspritzen. Schließe ich die Augen, rieche ich Sonnencreme. Es sind die Augenblicke, die mich träumen lassen, die Realität vergessen lässt. Die Sorgen und Ängste. Für Momente fliegen sie davon, wie die Vögel weit über mir. Zusammen ziehen sie ihre Kreise, entfernen sich, um schließlich wieder dorthin zurückzukehren, woher sie kamen.
Langsam setze ich einen Fuß vor den anderen, fühle die Gräser zwischen meinen Zehen und lausche dem Spiel der Kinder.



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