Farbe, Pinsel, Negative. Ich konnte nicht anders, als es auszuprobieren. Eine neue Idee zu versuchen, zu wissen, ob ich daran weiterarbeiten kann oder nicht. Es ist ein Anfang und mir kam die Frage, warum zum Henker male ich nicht direkt auf die Bilder? Im besten Fall digital? Dann sind die Negative nicht endgültig verändert und ich kann alles rückgängig machen!
Das Gefühl ist anders.

Die ersten Ergebnisse gefielen mir nicht. Überhaupt nicht. Ich machte weiter. Nutzte verschiedene Werkzeuge, Formen, Farben.


Ich merke, mir fehlt Equipment und die Freude nach dem relativ aufwändigen Einscannen auch noch die Farben anzupassen. Aber das Handwerk begeistert mich.

Es tut gut Negative zu verwenden, die schon Staub gesammelt haben, neue Bilder mit ihnen zu kreieren und einfach etwas zu wagen.

So schwimm ich mit der gelben Welle weiter und sehe, wo ich lande. Vor Kurzem habe ich die Graphic Novel »Das Storyboard von Wim Wenders« von Stéphane Lemardelé gelesen und eine Aussage in dem Buch musste ich mir an meinen Schreibtisch an die Wand heften. Es ist das Erste, was ich sehe, und es inspiriert mich immer wieder auf’s Neue. Also, wenn ich mal in Selbstzweifeln ertrinken sollte, brauch ich einfach nur an meine Schreibtischwand zu schauen und alles wird wieder gut. Ein schöner Gedanke, nicht?


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