Der Farbensalat geht in die nächste Runde. In meinem Beitrag Surprise könnt ihr meine ersten Ergebnisse des experimentell bearbeiteten Farbfilms sehen. Da ich zu der Zeit noch nicht so recht wusste, was ich mit den Negativen anfangen sollte, legte ich sie erstmal zur Seite und wartete auf den richtigen Input.
Vor ein paar Tagen dann kramte ich sie wieder hervor. Es war an einem Tag, an dem sich gefühlt nichts tut und das, was man sich vorgenommen hat, inspirationslos zurücklässt. Frustrierend. Also musste etwas Neues her, um den Kopf wieder frei zu bekommen.

Ebenen. Filter. Ich hatte mir vor etlichen Jahren einmal digitale Light Leaks Filter und Grain für Film und Foto besorgt, die ich jedoch kaum verwendete. Meine bevorzugte Methode blieb die Gestaltung während des Fotografierens wie eine zerknitterte Farbfolie vor die Linse zu packen.

Aber was machen? Mit den zerlaufenen Farben der Negative kam mir dann der Gedanke diese schlicht und einfach wie einen digitalen Filter zu verwenden und zu sehen, wohin es mich führt und welche Bilder entstehen.

Psychedelisch kommt mir in den Sinn. Ich habe das Gefühl, dass mit jedem Bild, das ich mache, die experimentellen Negative mehr herausstechen. Farbexplosionen, Bildfehler, Muster, neue Welten.

Es ist ein Ausprobieren und Finden. Ein Experimentieren während der Pausen zwischendurch.
Für alle, die jetzt auch Lust bekommen haben, sich auf eine experimentelle Spielwiese zu begeben, können hier* zwei der Negative herunterladen und einfach loslegen. Ich freue mich auf euren Input, auf Ideen und den Austausch.
*Info: Da eine Rückmeldung kam, dass man sich anmelden muss. Eine Anmeldung bei Dropbox ist nicht notwendig. Einfach ganz unten auf „Oder nur mit Download fortfahren“ klicken und laden.

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