Nein, ich werde keinen Artikel über KI schreiben. Und nein, ich verwende grundsätzlich auch keine KI für meine Arbeiten – bis auf das Bild in diesem Beitrag. Es ist – wie könnte ich es beschreiben? – ein Experimentieren mit der Zukunft, das mir so einige Vor- und Nachteile aufgezeigt hat.
Entstanden ist das Bild, weil ich eine Idee hatte, sie aber nicht auf Papier bringen konnte und schlicht und einfach neugierig war, was die KI damit anstellen würde. So packte ich die Idee in meinen Experimentiertopf, und dadurch gehörte das Bild auch auf den Blog.
Und ich muss sagen, die Umsetzung wurde zu einer echten Herausforderung. Nach gefühlt etlichen Tagen und vielen Geduldskämpfen blickte ich einigermaßen zufrieden auf das fertige Bild. Davor wurden Vorgaben immer wieder anders angezeigt oder Dinge verändert, die nicht verändert werden sollten; die Vögel flogen exakt parallel, was wirklich skurril aussah, oder wurden plötzlich zu zerlaufenen Farbklecksen; wobei das Beste war, als die Frau beinahe kopfüber in die Schlucht fiel.


Letzten Endes hat es auch wirklich Spaß gemacht – wenn ich nicht an den doch hohen Zeitaufwand denke, die Bildfehler, mit denen ich zu kämpfen hatte, und ganz zu schweigen von dem mir fehlenden handwerklichen Aspekt: mit meinen eigenen Händen am Prozess teilhaben zu können. Und zugegeben: Hätte ich die Möglichkeit, mit Rucksack loszuziehen, auf der Suche nach dunklen Regenwolken und Schluchten, die im Nebel versinken, würde ich die Chance sofort nutzen. Abenteuer! Den Wind spüren, anstatt ihn zu beschreiben, und das Bild fühlen – mitten im Motiv sein.
Aber ich muss sagen: Die KI ist – besonders im Gegensatz zum rauen Berliner Alltag – eine ungemein erfrischend freundliche und innerlich stützende Gesprächspartnerin gewesen. Ermutigend. Und das tut ja doch ab und an richtig gut.



Hinterlasse einen Kommentar