


Entstanden sind meine ersten Drucke in einem Fotografie-Workshop wenige Tage zuvor mit eigener Herstellung von Fotopapier und dem Anwenden der unterschiedlichen Fotografieverfahren um 1850. Das Schönste dabei war die Praxis hautnah mitzuerleben, die alten Entwicklungsverfahren kennenzulernen und diese ganz in Ruhe auszuprobieren. Anstatt in der Dunkelkammer zu sitzen ging es für die Entwicklung der Bilder raus in die warme Oktobersonne.
Faszinierend war das Ergebnis bei einigen Werken, wie sich Malerei und Fotografie vermischte. Eine sehr spannende Arbeit, die ich ganz sicher weiter verfolgen werde.
Was man dafür braucht: keine Angst vor Schmutz und noch viel mehr Geduld, besonders, wenn der Himmel bedeckt ist. Dann kann sich die ca. 10-minütige Entwicklungs-Sonnenpause um Minuten, Stunden oder sogar Tage und Wochen verlängern und vielleicht ist der Druck dann zu lange belichtet worden und alles beginnt von vorne. So bekommt jedes Bild seine ganz besondere Aufmerksamkeit mit der Gewissheit, dass das Ergebnis immer wieder überraschend anders werden kann, als vielleicht zuerst erwartet … ;-)


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