Menschen rennen durch Straßen
Kein Zurück und keine Flucht
Eingesperrt in einem Kessel
Dampfend brodelnd gnadenlos
Schreie Schüsse warmes Blut
Tritte Schläge leblose Körper
Ein Blick aus einer Ruine
Unschuldig flehend angstverstört
Ein Kind, das Gesicht nur Knochen
Die kleine Hand festgeklammert am Mauerrest
Die Straßen leer
Ein dumpfer Knall weit weg
Stampfende Füße im Rhythmus des Todes
Marschierende Truppen treten auf Tote
Kinder Frauen Männer
Blutgeschmack liegt auf der Zunge
Eine Hand fleht nach Rettung
Ein Knall, ein Schlag, sie fällt zu Boden
Nie wieder hebt sie sich, die kleine Kinderhand
Nie wieder
Der Todesmarsch stampft weiter im Rhythmus
Starr der Blick Kalt das Herz
Die Berge lebloser Körper wachsen stetig
Die Kinderhand versinkt

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