Drucken, drucken, drucken und lernen. Es ist spannend und zum Teil wirklich frustrierend zugleich was bis jetzt entstanden ist. Papiere türmen sich und ich freue mich über eine große Auswahl an Acrylfarben. Einen guten Druck mit der selbstgemachten Platte hinzubekommen ist tatsächlich eine sehr viel größere Herausforderung als mit der gekauften. Mehrere Farbschichten funktionieren bei der „Homemade Platte“ nicht. Warum? Sie schwitzt! Trotz kalt Föhnen und über eine Stunde warten wird die Farbe nicht richtig trocken und es bleibt die Hälfte auf der Gelplatte, wenn ich das Papier abziehe. Bei der gekauften Gelli-Platte wird alles wunderbar in einem Stück abgezogen. Ich habe die Zutaten neu angepasst, sogar eine dünne Schicht Glycerin vor der ersten Farbschicht aufgetragen, um zu sehen, ob es sich dann löst, und mit viel Geduld gewartet. Leider alles ohne Erfolg und jetzt drucke ich immer nur eine Schicht und lege das Papier für die zweite neu auf. Das klappt.
Wer eine Idee hat, wie ich Ghost Prints mit der selbstgemachten Platte herstellen kann: Ich freue mich sehr auf Rückmeldungen! Bis dahin drucke ich die Ghost Prints auf der gekauften Gelplatte und versuche mein Glück weiter.


Da ich hauptsächlich Wenzhou Chinapapier und säurefreies Seidenpapier für die Drucke verwende, kann ich sie später super für Collagen weiterverarbeiten oder ziehe sie auf Leinwand, Holz, oder anderes. So bleibt jeder noch so kleine Schnipsel ein zukünftiges Arbeitsmaterial und der Papierkorb quillt nicht über.

Was mir auch hilft: Bücher! Toll als Schritt-für-Schritt-Einblicke ist „The New Mixed Media Photography Book“ von Nitsa Malik – von ihr gibt es auch viele Videos -, oder „Exploration with Collage!“ von Wen Redmond. Was gibt es für Techniken? Wie funktionieren sie und wie können die Ergebnisse aussehen? Was gibt es zu wissen über Papiere und Arbeitsmaterialien? Gerne nutze ich die Bücher als Inspiration und setze sie für meinen Stil neu um.
Wie ihr seht: Ich entdecke, scheitere, lerne, komme vorwärts, falle wieder zurück und tue. Es fällt mir richtig schwer eine Pause einzulegen. Aber das ist ein gutes Zeichen, nicht?








Ich freue mich über deine Gedanken …